Ausstellung im Kempener Rathaus

Der Wechsel von Tag und Nacht ist einer der wichtigsten Taktgeber des Lebens. Unsere Nächte sind nicht mehr wirklich dunkel und bringen den Rhythmus von Menschen, Tieren und Pflanzen durcheinander.  Dieses hat unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die ökologischen Zusammenhänge.

Wir sind durch die fortschreitende Technik in der Lage preisgünstig alles zu beleuchten, sagte der Sprecher des NABU Kempen, St. Hubert & Tönisberg  Peter Jeske.  Doch wir brauchen diese Dunkelheit und sollten sie genießen, denn im Schlaf produziert der Körper  das Ruhe-Hormon Melatonin. Fehlt dieses Ruhehormon macht es den Menschen krank.

Für die nachtaktiven Insekten ist die künstliche Beleuchtung ebenso ein Problem, denn sie orientieren sich an den Beleuchtungskörpern und fliegen zwanghaft auf die Lichtquellen zu, bis sie vor Erschöpfung enden oder sich verbrennen.

Durch diese massenhafte Tötung von Insekten fehlen Pflanzenbestäuber und ein Aussterben der Arten droht.

Zugvögel sind durch die vielen Lichtquellen oft desorientiert und finden ihre Brutplätze nicht mehr.

Mit Licht sollte maßvoll umgegangen sein und nur dort eingeschaltet sein wo es nötig ist.

Bewegungsmelder sind bei Beleuchtungsanlagen eine gute Alternative

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