Wer kann Fotos beisteuern?

Wilder Müll 1

ˆReiher mit Angelhaken im Auge

 

Für ihre Ausstellung „Wilder Müll – eine lebensbedrohliche Gefahr für Tiere“ wurde die Naturtrainerin Elita Grafke Anfang Juni 2017 mit dem Umweltpreis der Stadt Willich ausgezeichnet. Die Ausstellung zeigt die vielfältigen Gefahren, denen Wildtiere durch achtlos weggeworfenen Müll ausgesetzt sind. Oft verenden diese Tiere qualvoll, wenn sie in Kontakt mit Plastikmüll oder leeren Dosen kommen.

Aufgrund des großen Interesses an dieser Thematik ist eine Plakataktion und die Herstellung von Flyern und Plakaten geplant. Dafür sucht Elita Grafke weitere Fotos von Tieren, die durch wilden Müll beeinträchtigt oder gar getötet wurden. Falls Sie über derartige Fotos verfügen und sie gerne zur Verfügung stellen möchten, senden Sie sie bitte an info@grafke.de.

Wilder Müll 2

Stockente mit Angelschnur

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Insektensterben: Tönisvorst bald ohne Äpfel?

Reimer Martens, Naturschutzbund Tönisvorst.

Reimer Martens, NABU Tönisvorst.

Tönisvorst. Es gibt immer weniger Insekten in der Region. Diese Beobachtung vieler Gärtner wurde vor Kurzem durch eine international vielbeachtete Auswertung des Entomologischen Vereins Krefeld bestätigt. An zwei Standorten stellten die Insektenforscher einen Rückgang von bis zu 80 Prozent der Insektenmasse fest. Ein wichtiges Thema also: Deswegen lädt der Ortsverband Tönisvorst von Bündnis 90/Die Grünen für den 7. Dezember um 19 Uhr zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion ins Haus Vorst, Kuhstraße 4, ein. Der Eintritt ist kostenlos…weiterlesen

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Ausstellung im Kempener Rathaus

Der Wechsel von Tag und Nacht ist einer der wichtigsten Taktgeber des Lebens. Unsere Nächte sind nicht mehr wirklich dunkel und bringen den Rhythmus von Menschen, Tieren und Pflanzen durcheinander.  Dieses hat unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gesundheit und die ökologischen Zusammenhänge.

Wir sind durch die fortschreitende Technik in der Lage preisgünstig alles zu beleuchten, sagte der Sprecher des NABU Kempen, St. Hubert & Tönisberg  Peter Jeske.  Doch wir brauchen diese Dunkelheit und sollten sie genießen, denn im Schlaf produziert der Körper  das Ruhe-Hormon Melatonin. Fehlt dieses Ruhehormon macht es den Menschen krank.

Für die nachtaktiven Insekten ist die künstliche Beleuchtung ebenso ein Problem, denn sie orientieren sich an den Beleuchtungskörpern und fliegen zwanghaft auf die Lichtquellen zu, bis sie vor Erschöpfung enden oder sich verbrennen.

Durch diese massenhafte Tötung von Insekten fehlen Pflanzenbestäuber und ein Aussterben der Arten droht.

Zugvögel sind durch die vielen Lichtquellen oft desorientiert und finden ihre Brutplätze nicht mehr.

Mit Licht sollte maßvoll umgegangen sein und nur dort eingeschaltet sein wo es nötig ist.

Bewegungsmelder sind bei Beleuchtungsanlagen eine gute Alternative

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Rettet die Nacht

Termin: Dienstag, 14.November 2017
Zeit: 11.00 Uhr
Ort: Rathaus Kempen

Die Ausstellung wird gezeigt von Dienstag 14. November bis Freitag den 24. November 2017

Besonders nach den schönen Erfahrungen an St. Martin mit seiner Vielfalt an leuchtenden Fackeln und dem grandiosen Abschlussfeuerwerk an der Kempener Burg klingt es absurd für eine Ausstellung „Rettet die Nacht“ zu werben. Künstliches Licht hilft schließlich vielen Mitmenschen die dunklen, nasskalten Wintertage zu überstehen, bis endlich Mitte Januar
die Nächte wieder spürbar kürzer werden.
Wie die vierzehntägige Ausstellung im Foyer des Kempener Rathauses belegt, gefährdet eine falsche Verwendung von Licht sowohl in der Menge als in der Qualität, die sogenannte Lichtverschmutzung (=Lichtsmog), Menschen und Tiere. Die Fledermausfreunde*innen – speziell in Kempen-St. Hubert – werden zunächst an ihre nächtlichen Freunde in Haus und Garten denken, nachdenklich sollten indes wir alle werden, weil. in „stark beleuchteten Wohngegenden ein erhöhtes Krebsrisiko besteht“. (DLF24 vom 05.11.2017)
Sachgerecht und verständlich werden in der Ausstellung die negativen Folgen dieser schädlichen Lichtnutzung aufgezeigt, aber anschließend auch praktikable Lösungen genannt: Wir Menschen und unsere Mitlebewesen sind diesem Lichtsmog nicht hilflos ausgeliefert, sondern können sehr wohl Abhilfe schaffen – „ohne im Dunkeln stehen zu müssen“.
Eine der seltenen Gelegenheiten, Umweltschutz = Schutz des Menschen und seiner Umwelt
kostenneutral und relativ einfach zu verwirklichen.
Diese Gemeinschaftsaktion des NABU Willich, Grefrath und Kempen-St. Hubert-Tönisberg wird hoffentlich Bürger*innen, Politiker und die ausführenden Stadtverwaltungen „erleuchten“ und damit für die notwendigen Konsequenzen bei der Umgestaltung der Straßen- und Hausbeleuchtung sorgen.

Peter Jeske, Sprecher Kempen, den 06.11.2017

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Der NABU – Kempen – St.Hubert – Tönisberg in neuem Design

Der NABU vor Ort

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Hochburg der Fledermaus Kempen – St. Hubert

(bitte auf das Bild klicken)

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Statement zum Insektensterben

Der NABU Krefeld / Viersen e.V. sieht dringenden Handlungsbedarf, um den Rückgang der Insektenvielfalt in der Region zu stoppen. Diese negative Entwicklung ist bereits seit Jahren belegt. Sie betrifft selbst früher sehr häufige Arten wie den Kleinen Fuchs, eine Schmetterlingsart, die inzwischen fast verschwunden ist.
Da Insekten eine große Bedeutung als Nahrungsgrundlage für viele Vogelarten haben, ist als Folge des Insektensterbens der Bestand vieler Vögel stark zurückgegangen. Auch als Bestäuber sind Insekten sehr wichtig. Ohne Bienen und Hummeln werden die Obstbauern keine Ernte mehr tätigen können.
Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig. Unstrittig ist, dass unsere niederrheinische Kulturlandschaft in den letzten Jahrzehnten stark verarmt ist und viele Lebensraumelemente verschwunden sind, wie breite Weg- und Feldsäume, Ackerwildkräuter, blühende Wiesen, Hecken und vieles mehr. Somit wurde den heimischen Insekten eine wichtige Nahrungsgrundlage entzogen. Dies ist auch eine Folge der Überdüngung der Landschaft. Ebenso hat in dieser Zeit die Anwendung von Insekten- und Pflanzengiften deutlich zugenommen.
Um den Insekten und Vögeln zu helfen, ist es dringend notwendig, insektenfreundliche Landschaftselemente wieder anzulegen und naturgemäß zu pflegen, um unsere Landschaft wieder vielfältiger zu machen. Dies kann nur zusammen mit der Landwirtschaft gelingen und für diese Mehrleistungen muss sie angemessen entlohnt werden.
Jeder Mensch kann sich für mehr Vielfalt in der Region einsetzen, indem er biologisch angebaute Nahrungsmittel kauft, ebenso wie Fleisch und Eier aus Freilandhaltung. Beispielsweise ist der früher häufige Haussperling stark zurückgegangen, weil die Hühnerhaltung im Freiland verschwunden ist. Und der im Kreis Viersen stark zurückgegangene Steinkauz braucht Kühe, die draußen auf der Weide stehen. Naturverträgliche und regional angebaute Lebensmittel haben aber ihren Preis, das muss mehr gewürdigt werden. Mit den heutigen Niedrigpreisen im Discounter ist eine vielfältige Landschaft nicht zu gewährleisten.
Auch im eigenen Garten kann man viel für mehr Artenvielfalt tun, indem man auf Herbizide und Pestizide verzichtet, blühende Pflanzen und heimische Sträucher anpflanzt und den wöchentlich gemähten Rasen in eine Blumenwiese umwandelt. Konkrete Tipps für die Bepflanzung des eigenen Gartens mit insektenfreundlichen Pflanzen finden sich unter: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten-helfen/index.html?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=KW43_

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Peter Kolshorn
2. Vorsitzender des NABU-Bezirksverbands Krefeld/Viersen
peter.kolshorn@web.de
02163 6221

Dr. Sandra Joppen-Hellwig
Pressesprecherin des NABU-Bezirksverbands Krefeld/Viersen
sandra_joppenhellwig@yahoo.de
0173 7471776

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St. Hubert wird Erstes Fledermausfreundliches Dorf

Pressemitteilung NABU NRW | Nr 62  | 13. Oktober 2017
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St. Hubert wird „Erstes Fledermausfreundliches Dorf“
NABU NRW verleiht der Gemeinde St. Hubert im Kreis Kempen die Plakette
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Düsseldorf/St. Hubert  – Im Rahmen des Projekts „Fledermausfreundliches Haus“ zeichnet der NABU NRW heute die Gemeinde St. Hubert als „Erstes Fledermausfreundliches Dorf in NRW“ aus. Der NABU-Landesvorsitzende Josef Tumbrinck überreichte der Gemeinde und dem stellvertretenden Bürgermeister Hans-Peter van der Bloemen die Auszeichnung am Kulturdenkmal „Berfes“, an dem auch Fledermäuse leben. Weiterlesen

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Ein halbes Leben im Paradies

Lokalzeit aus Düsseldorf | 12.10.2017 | 03:14 Min. | Verfügbar bis 12.10.2018 | WDR

Heinz Tüffers liebt die Natur und hat sich schon sein halbes Leben lang für ihren Schutz engagiert. Vor über 30 Jahren entstand dardurch der NABU Naturschutzhof in Nettetal. Seit dem hat der Naturschützer schon viele Generationen von Umweltfreunden motiviert und begeistert.

Ansehen unter: http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duesseldorf/video-ein-halbes-leben-im-paradies-100.html

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Vielen Dank fürs Erntedank!

Gesehen hat man es schon von weitem. Überall standen Fahrräder und Autos von den ungefähr 4000 Besuchern, die das diesjährige Erntedankfest auf dem Nabu Naturschutzhof besuchten. Bei Sonnenschein stellten rund 20 Aussteller ihre regional erzeugten Produkte vor. Außerdem dabei war der berühmte Flammkuchen aus dem Lehmofen, sowie Kinderschminken und Glücksrad drehen. Vielerorts konnte probiert, erforscht oder bestaunt werden.

Neben den Ständen gab es noch alte hiesige Obstsorten, sowie eine Ausstellung zum Thema Lichtverschmutzung.

Letztenedes kann das Team vom Naturschutzhof auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken und bedankt sich ganz herzlich bei allen fleißigen Helfern und Besuchern und freut sich auf die Saisoneröffnung im Frühjahr.

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