Forster Apfelfest: NABU präsentiert verschiedene Apfelsorten, informiert über Fledermäuse und verkauft Nistkästen

Auf mehreren Streuobstwiesen in unserer Region pflegt der Naturschutzbund (NABU) seit vielen Jahren verschiedene, teils historische Apfelsorten. Beim diesjährigen Apfelfest in Vorst bietet der NABU frische, ungespritzte Äpfel sowie auch Säfte und andere Erzeugnisse zum Verkauf an. Sachkundige NABU-Mitglieder informieren über die unterschiedlichen Apfelsorten und die Pflege von Apfelbäumen.

Ebenfalls präsent ist die Gemeinschaftsgrundschule Hülser Straße, die Nistkästen als aktiven Beitrag zum Vogelschutz anbietet. In den vergangenen Monaten haben die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsgrundschule unter Leitung des Lehrers Jörg Wiedeking von Essen sowohl fertige Nistkästen als auch Bausätze hergestellt. Diese können am NABU-Stand erworben werden.

Auch die Fledermausexpertin Manuela Menn ist am NABU-Stand vertreten. Sie betreibt in Viersen eine Fledermausambulanz, in der verletzte Fledermäuse versorgt, gepflegt und wieder ausgewildert werden. Frau Menn informiert über die in NRW vom Aussterben bedrohten Flugakrobaten und bietet Tipps, wie man diese Tiere schützen oder ihnen Nisthilfen anbieten kann. Sie klärt auch darüber auf, und was man tun kann, wenn man eine verletzte Fledermaus findet.

Der traditionelle Herbstmarkt rund um den Apfel findet am 24. September 2017 von 11:00 bis 19:00 auf dem Vorster Markt statt.

Für die Redaktionen
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Reimer Martens
Leiter der NABU-Ortsgruppe Tönisvorst
r_a_martens@web.de
02151 994263

Dr. Sandra Joppen-Hellwig
Pressesprecherin des NABU-Bezirksverbands Krefeld/Viersen
sandra_joppenhellwig@yahoo.de
0173 7471776

 

 

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Erntedankfest mit Pflanzenbörse

 

Es ist mal wieder so weit! Wir blicken auf ein bislang tolles Gartenjahr mit vielen Aktionen und Eindrücken zurück. Um das zu Feiern findet am 1. Oktober 2017 erneut das Erntedankfest auf dem Naturschutzhof statt, bei dem uns verschiedenste Aktionen für Groß und Klein erwarten.

Das Programm finden Sie hier

Hinweis zur Anfahrt: Ein Teil der Straße Sassenfeld ist als Einbahnstraße in Richtung Hinsbeck eingerichtet und eine Umleitung ist ausgeschildert. Besuchern, die mit dem Auto anreisen, steht neben dem Hofgelände Sassenfeld Nr. 196 eine Weidefläche als Parkplatz zur Verfügung. Bitte achten Sie beim Parken auf die Durchgängigkeit der Straße.

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Auszeichnung als „Fledermausfreundliches Haus“

Fledermäuse sind in NRW vom Aussterben bedroht. Um den nachtaktiven Flugakrobaten Nistmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen und damit ihr Überleben in unserer Region zu unterstützen, haben drei Krefelder Familien an ihren Häusern Fledermaus-Nistkästen angebracht.

Fledermausfreundliches Haus 2017 - Pauelsen
Die Plakette am Hof der Familie Pauelsen Weiterlesen

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Die Nacht der Fledermäuse

Mit Beginn der Dämmerung werden sie aktiv und flattern lautlos durch Parkanlagen und Gärten. Fledermäuse verlassen erst nach Sonnenuntergang ihre Schlafplätze in Baumhöhlen, Gebäudespalten oder auf Dachböden, um sich auf Nahrungssuche zu begeben. Und weil wir sie nur selten zu Gesicht bekommen, vergessen wir diese kleinen, unter Naturschutz stehenden Mitbewohner auch allzu oft: Wir bauen Häuser, die ihnen keinen Unterschlupf mehr gewähren, fällen alte Bäume, deren Höhlen sie bewohnen und nutzen die Landschaft in einer Weise, die den Nachtschwärmern immer weniger Nahrung bietet. Dabei sind Fledermäuse Insektenfresser und eine Fledermaus vertilgt jede Nacht eine Insektenmenge, die etwa ein Drittel ihres eigenen Körpergewichts entspricht. Auf dem Speiseplan stehen bis zu 4.000 (!!!) Mücken, Schnaken, Fliegen, Nacht- und Tagfalter, Käfer, aber auch Spinnen und Hundertfüßer.

Bat Night 2017

Die Organisatoren und Besucher vor der Wasserburg Gastendonk
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Siebenschläfernachwuchs – live per Webcam

Die Webcam des NABU-Leverkusen gewährt Einblicke in Jungenaufzucht und Sozialverhalten der heimlichen Bilche.

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Der Natur auf der Spur

Echte Naturentdecker kennen keine Sommerpause. So geht es auf dem Naturschutzhof in den Sommerferien erst so richtig los. Auf dem Programm stehen Teichuntersuchungen, Waldexkursionen und noch vieles mehr, nur diesmal in Begleitung von Rudi Rotbein.

Auch in diesem Jahr kamen viele Kinder zum NABU Naturschutzhof um am beliebten Sommerferienprogramm mit verschiedensten Aktionen teilzunehmen. Ob sie nun beim Bootsbauwettbewerb ihr eigenes Schiffchen aus Naturmaterialien bauten oder mit dem Storch auf Reisen gingen und seinen Weg in den Süden kennen lernten, den Kindern war jeder Zeit der Spaß am Forschen und Entdecken im Gesicht abzulesen.

Aber auch für die Jüngeren wurde einiges angeboten. So konnten sie mit ihren Eltern oder Großeltern die Wiese oder auch den Teich untersuchen und dabei viele spannende Tiere und Pflanzen entdecken.

 

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NABU-Gruppe Grefrath erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

Das Projekt „Unser grünes Grefrath“ wird am 06. Mai 2017 als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Die Auszeichnung wird von Helga Inden-Heinrich, Geschäftsführerin des Deutschen Naturschutzrings, dem Dachverband der deutschen Natur- Tier- und Umweltschutzorganisationen im Namen der Geschäftsstelle der UN-Dekade übergeben. Diese Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.

„Mit dem Projekt „Unser Grünes Grefrath“ will der NABU Grefrath den Naturschutzgedanken in Grefrath auf kommunaler Ebene stärken. Unter dem Dach der UN-Dekade und mit dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ als Fundament möchten wir in den kommenden vier Jahren auf lokaler Ebene Projekte und Aktionen zum Schutz und zum Erhalt der biologischen Vielfalt gemeinsam mit Verwaltung, Politik, Vereinen und Institutionen umsetzen.

LOGO_NABU Grefrath

Weiterlesen auf  www.NABU-Grefrath.de/unser-gruenes-grefrath/das-projekt/un-dekade-projektauszeichnung/

www.NABU-Grefrath.de
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Kinder für die Natur begeistern

Für Kindertagesstätten und Grundschulen bietet die NABU-Ortsgruppe Kempen-St.Hubert-Tönisberg ein breites Angebot verschiedener Natur-Projekte an.

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Buschwindröschenfläche im Hülser Bruch wird seit mehr als 20 Jahren durch die Ortsgruppe Krefeld gepflegt

Jedes Jahr im März/April verwandelt sich die Buschwindröschenfläche in ein grün-weißes Blütenmeer. Das an der Ecke Rohrammerdyk/Hölschendyk im Hülser Bruch gelegene städtische Areal wird seit über 20 Jahren von der NABU Ortsgruppe Krefeld gepflegt. Regelmäßig werden Brombeeren und Baumschößlinge entfernt, die die flächendeckende Ausbreitung der Buschwindröschen bedrängen würden. Um auf die Arbeit der NABU-Mitglieder hinzuweisen und Besucher vom Betreten der Fläche abzuhalten, wurde am 3. April 2017 ein Informationsschild aufgestellt.

Buschwindröschenfläche 1

Das heute „Buschwindröschenfläche“ genannte Areal entstand in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Zur Entwässerung des feuchten Gebiets im Hülser Bruch wurden mehrere parallel verlaufende Wälle angelegt. Auf diesen wurden Bäume angepflanzt, die zur Holzgewinnung regelmäßig gefällt und wieder nachgezogen wurden. Die Bäume entzogen dem Boden zusätzlich Wasser, so dass das Feuchtgebiet landwirtschaftlich genutzt werden konnte. Im Halbschatten dieser Bäume fanden die Buschwindröschen ideale Standortbedingungen vor, so dass sie sich dort seit Jahren vermehren und mittlerweile einen flächendeckenden, dichten Teppich bilden. Im Frühjahr, wenn auch die Bäume auszutreiben beginnen, öffnen sich die sternförmigen weißen, außen leicht rötlich-violetten Blüten der Buschwindröschen für circa drei Wochen.

Buschwindröschenfläche 2

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Aussaat Blumenwiese

Am Freitag, d. 24.03. wurde ab 15 Uhr auf dem Naturschutzhof, Sassenfeld 200, eine neue Wildblumenwiesen ausgesät. Da die 1994 ausgesäte Wiese schon sehr vergrast war, wurde die Fläche Anfang März umgepflügt, abgeharkt und für die Neuaussat vorbereitet.

vergraste Staudenwiese

Heinz Tüffers bei der Aussaat

 

 

 

 

 

 

Heinz Tüffers gab während der Aussaat praktische Tipps zur Anlage und Pflege von Wildblumenwiesen.

Bunt blühende Wiesen und Säume verschönern nicht nur das Landschaftsbild sondern sind Nahrungsquelle und Unterschlupf für eine Vielzahl von Tieren und liefern somit einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz.

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