Der NABU fragt: Welche Vögel überwintern in hiesigen Gärten?

Blaumeise NABU Frank Derer

Blaumeise NABU Frank Derer

 

Immer öfter überwintern klassische Zugvögel in hiesigen Breitengraden, anstatt im Herbst in wärmere Gefilde unterhalb des Äquators aufzubrechen. Aufmerksam beobachtet der NABU diese schleichende Veränderung. Bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet er dazu deutschlandweit die „Stunde der Wintervögel“. Vom 4. bis zum 6. Januar 2013 sind Naturfreunde aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Für Kinder gibt es einen eigenen Zählbogen. Im Mittelpunkt stehen dabei jene Vogelarten, die trotz Schnee und Kälte hier ausharren oder Deutschland als Wintergäste aus dem Norden besuchen.

Die Beobachtungen können per Post, Telefon (kostenlose Rufnummer am 5. und 6. Januar von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115) oder einfach im Internet unter
Stunde der Wintervögel gemeldet werden. Auch der NABU Grefrath nimmt Daten entgegen. Einsendeschluss ist der 14. Januar.

Die über viele Jahre hinweg mit der gleichen Methode erfassten Beobachtungen aus dem ganzen Land sind für die Naturschützer ein einmaliger Datenschatz. Die Stunde der Wintervögel gibt Aufschluss über die Bestandsentwicklung der Gartenvögel. „Die schnell verfügbare Auswertung der Daten kann uns erste Alarmsignale über den Rückgang bestimmter Arten senden, so dass wir entsprechende Naturschutzmaßnahmen planen können“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Langfristig können so auch Änderungen des Zugverhaltens von Vögeln dokumentiert werden. So wurden in den vergangenen Jahren verstärkt Zugvögel gezählt, die die hiesigen Breiten normalerweise im Winter verlassen, wie Mönchsgrasmücken, Hausrotschwänze oder Stare. Sie ersparen sich offenbar zunehmend den Zug in den Süden.

Mit bis zu 85 000 Teilnehmern und 2,6 Millionen gemeldeten Vögeln ist die „Stunde der Wintervögel“ die größte wissenschaftliche Mitmachaktion in Deutschland. Besondere Qualifikationen der Teilnehmer sind nicht erforderlich. Die Zählaktion liefert sowohl deutschlandweit als auch regional ein genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern. Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer sind die Ergebnisse. Der NABU erstellt eine bundesweite Auswertung nach Vogelarten, Bestandszahlen und Beobachtungsorten. Ziel ist ein deutschlandweites und möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in den Städten und Gemeinden zu erhalten.

Bei der Mitmachaktion sind tolle Preise zu gewinnen. Als Hauptpreis winkt eine vogelkundliche Reise mit Birdingtours, weitere Preise sind Vogelfütterungspakete (im Wert von jeweils 100 Euro), Buch-Gutscheine und DVDs. Unter allen Online-Teilnehmern werden zusätzlich 200 Vogel-Klingeltöne von www.naturerings.de verlost.

Anlässlich der Stunde der Wintervögel ruft die Grefrather NABU-Gruppe außerdem alle dazu auf, für die Bildergalerie der Grefrather NABU-Seite Fotografien von Rotkehlchen, Grünfinken, Buntspechten & Co. zu senden. Die Adresse lautet: info@nabu-grefrath.de

Grefrath, 26. Dezember 2012

 

Mehr auf www.NABU-Grefrath.de/Stunde der Wintervögel 2013

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Video vom Grefrather NABU-Infostand beim Nierspektakel 2012

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(Klicken Sie ins Bild um das Video abzuspielen)

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Kräuter im Portrait: Holunder

 

…und plötzlich ist es Herbst geworden!

Das Laub beginnt, sich zu verfärben, Apfel- und Pflaumenbäume locken uns mit saftigen Früchten, und die Ernte ist eingefahren. Schauen wir uns bei einem herbstlichen Streifzug durch die Natur um, was sich noch zur Ernte anbieten und uns in Form eines Wintervorrates von Nutzen sein könnte.

Da gäbe es zum Beispiel:

Der (schwarze) Holunder

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“Sperber im Glück”

Sonntags an der Floethütte

Karl-Heinz Hengsten mit Sperber

 

Glück im Unglück hatte ein Sperber in Grefrath auf der Floethütte, als er bei der Jagd auf die Spatzenschar von Familie Hengsten “vom Kurs abkam” und gegen eine Scheibe prallte.

Beherzt packte Karl-Heinz Hengsten zu und kontrollierte den etwas benommenen Sperber auf mögliche Verletzungen. Erfreulicher weise hatte der Sperber seinen “Jagdunfall” ohne Blessuren überstanden und konnte nach seinem Fototermin unbeschadet in die Freiheit entlassen werden.

 

weitere Bilder auf:

www.NABU-Grefrath.de

 

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Fracking – Gefahr für unser Trinkwasser

Offensichtlich wird hier von einigen Lobbyisten gelogen was das Zeug hält. Mit hohem Risiko für das Grundwasser hat der US-Ölkonzern Exxon-Mobil im emsländischen Lünne mit Erkundungsbohrungen nach Erdgas begonnen. Um die Ausbeute auch von unter normalen Umständen unrentablen Gasfeldern zu ermöglichen wird eine große Menge – bei einer bereits in Söhlingen erfolgten Bohrung 2.600.000 Liter – mit hochgiftigen Chemikalien versetztem Wasser in den Untergrund gepresst. Hierdurch sollen sich Risse im Gestein bilden, die zugesetzten Inhaltsstoffe (wie Säuren, Oxidationsmittel, Enzyme, Biozide usw.) sollen die Risse offen halten oder der Flussverbesserung und dem Schutz der eingesetzten Anlagen dienen. Die Richtung und das Ende der Rissbildung ist nicht berechenbar. Mehrfach haben sich die Risse bei Bohrungen in den USA und Kanada bis ins Grundwasser fortgesetzt, so dass die Chemikalien sich in diesem wiederfanden. Die, für dieses Fracking genannte Verfahren, benötigten Mengen an Wasser sind in Deutschland nicht verfügbar ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Zusätzlich ist der Einsatz der Chemikalien bei dem hohen Risiko der Einbringung in das Grundwasser nicht akzeptabel. Für die eingesetzten Chemikalien gibt es bei den Wasserwerken keine Kontrollmechanismen, so kann verunreinigtes Wasser ins Trinkwasser gelangen. Da auch die Landwirtschaft auf saubere Wasser angewiesen ist, ist dies ein weiterer Weg der Gefährdung für Mensch und Tier. In Norddeutschland fördert der US-Ölkonzern Exxon-Mobil bereits Sauergas. In diesem sind Schwefelwasserstoff und CO2 enthalten. Da das Gas vor der Einspeisung ins Erdgasnetz gereinigt werden muss, fallen große Mengen Schwefel an und der CO2 Anteil wird an die Umgebung abgegeben. Auch eine Verflüssigung des CO2 und die Verpressung in den Untergrund zur Speicherung (CCS) oder zur Druckerhöhung (Fracking) ist keine Alternative, da das Emittieren nicht auf Dauer verhindert werden kann. Trotz der hohen Kosten wird bei diesen Technologieen bei großer Gefahr nur eine relativ geringe Menge an Erdgas gewonnen. Stattdessen sollte das Geld in Erneuerbare Energien investiert werden.

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NABU Grefrath macht mit beim Oedter Niersspektakel am 2. September 2012

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Zum Oedter-Niers-Spektakel am 2. September lädt die NABU Gruppe Grefrath zu einer Exkursion zu den Gewässern an der Burg Uda ein. Bert Lanphen, Niersverband, informiert über das Gewässerauenprogramm am Beispiel des Renaturierungsprojektes Burgbenden. Mit Monika Deventer, NABU, wird Fauna und Flora der Niersaue Burgbenden erkundet. Treffpunkt ist der Infostand der NABU Gruppe Grefrath Mühlengasse/Steinfunder Weg. Die Wanderung beginnt um 13:00 Uhr und dauert ca. 1 Stunde.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bittet die NABU-Gruppe Grefrath um vorherige Anmeldung bei Rolf Brandt unter

Tel. 02158 6096 oder unter E-Mail info@nabu-grefrath.de.

Am Infostand können die Besucher die vielfältigen Aktivitäten der NABU-Gruppe kennenlernen und mehr über die heimische Tier- und Pflanzenwelt erfahren.

Die “Kräuterhexe” stellt Wildkräuter, Kräutertees und deren Heilwirkung vor und leckere Rezepte, z.B. Brennnessel-Quiche.

Wie schmeckt selbstgepresster Apfelsaft von Steuobstwiesen und was offenbart sich durch den Blick ins Mikroskop?

Das und vieles andere mehr gibt es beim NABU Grefrath zu erleben!

Mehr auf NABU-Grefrath.de

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Neues Zuhause für die Schleiereule

An dem Innenausbau und der Restaurierung der Burg Uda wird kräftig gearbeitet. Eine junge Schleiereule hat sich seit einiger Zeit, unbeeindrukt von den Bauarbeiten, dort niedergelassen. Ein Mäusevorrat in einer Maueröffnung ist vielleicht von ihren Eltern sozusagen als Starthilfe für den Umzug in ein eigenes Revier angelgt worden.

Für die Schleiereulen der Burg Uda wird im Rahmen des Innenausbaues von der NABU Gruppe Grefrath ein neuer Eulenkasten gebaut. Der alte ist vor 30 Jahren noch vom damaligen Deutschen Bund für Vogelschutz, dem Vorgänger des NABU, gebaut worden und ist seit Jahren verwaist.

Der Oedter Heimatverein, die Biologische Station Krickenbecker Seen und viele andere hoffen mit der NABU Gruppe Grefrath, dass die Schleiereule ihrem neuen Revier auch während der Arbeiten weiter treu bleibt und den neuen Eulenkasten für das Brutgeschäft im nächsten Jahr annehmen wird.

Weiterlesen auf www.NABU-Grefrath.de

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Kräuter im Portrait: Die Brennessel

http://www.nabu-grefrath.de/natur-erleben/kr%C3%A4uter-im-portrait/brennessel/

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der sie nicht kennt! Schon als Kind hat sicherlich ein jeder schon ihre Bekanntschaft gemacht, meist mit unangenehmer Erfahrung bei versehentlichem Kontakt und immer verbunden mit dem Ausruf: ” Autsch… wie das brennt!”

Nun haben Sie sicher schon erraten, um wen es sich handelt und welches unser Kraut ist:

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Kräuterhexen-Rezept: AUGUST – Brennnessel-Quiche

(Das folgende Rezept wurde bei einem Wildkräuter-Workshop mit Gabriele Heckmanns zubereitet und von mir schon viele Male nachgekocht)

 

Zutaten:

  • 4 gute Hand voll Brennnesseln
  • 100 g Mehl
  • 200 g kalte Butter
  • 600g Sahnequark
  • 2 Schalotten

… Weiterlesen auf www.NABU-Grefrath.de


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Sensen will gelernt sein

Einen ungewöhnlichen Kursus bot der Naturschutzbund (Nabu) Willich am Samstag im Neersener Naturerlebnisgarten an der Eva-Lorenz-Umweltstation an. Rebekka Eckelboom zeigte den Teilnehmern, wie richtig gesenst wird. weiterlesen……

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