Ergebnisse der Stunde der Wintervögel

Haussperling bundesweit auf Platz 1

Haussperling im Schnee

77.000 Vogelfreunde meldeten 2,08 Millionen Vögel bei der diesjährigen Stunde der Wintervögel.
Der Haussperling belegt auch nach der Auswertung der postalischen Einsendungen Platz 1.

 

Vogel-Top-10: Durchschnittszahl pro Garten und prozentuale Belegung der Gärten. In Klammern die Vorjahresplatzierung.
1. (1.) Haussperling 5,98 56
2. (2.) Kohlmeise 4,92 90
3. (4.) Feldsperling 3,98 40
4. (3.) Blaumeise 3,67 82
5. (5.) Amsel 3,61 92
6. (6.) Grünfink 1,94 41
7. (7.) Buchfink 1,79 53
8. (8.) Elster 1,44 55
9. (9.) Rabenkrähe 1,06 19
10. (10.) Rotkehlchen 0,99 67

Im Kreis Viersen und in Krefeld belegt die Kohlmeise Rang 1.
Ergebnisse Kreis Viersen
 / (294 Meldungen)
Ergebnisse Krefeld / (189 Meldungen)

 

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Fünfte bundesweite „Stunde der Wintervögel“

NABU und LBV rufen vom 9. bis 11. Januar zur Vogelzählung auf

Wer hat das Rotkehlchen gesehen?

Zum fünften Mal rufen NABU und LBV zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich dabei zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen.

Bei der letzten Aktion hatten trotz wenig winterlichen Wetters mehr als 76.000 Vogelfreunde an der Aktion teilgenommen. Insgesamt gingen Meldungen aus 53.000 Gärten und Parks mit zwei Millionen gezählten Vögeln ein. Gemessen an der Einwohnerzahl waren die Vogelfreunde in Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein am fleißigsten.

Viele Vogelarten wurden deutlich seltener beobachtet als im Vorwinter, im Durchschnitt wurden 38 Vögel je Garten notiert. Dabei eroberte der Haussperling trotz Verlusten den Spitzenrang von der Kohlmeise zurück, dahinter platzierte sich erneut die Blaumeise knapp vor dem Feldsperling, gefolgt von Amsel, Grünfink und Buchfink. Elster, Rabenkrähe und Rotkehlchen komplettierten die Top 10.
Insgesamt wurden 169 verschiedene Arten gemeldet, auf die zehn häufigsten entfielen aber rund 75 Prozent der Individuen. Genau auf diese häufigen und allgemein bekannten Vögel kommt es uns mit der Aktion besonders an. Wir wollen herausfinden, wie sich die Allerweltsvögel in unseren Gärten entwickeln.

Ergänzt wird die heimische Vogelwelt von Wintergästen aus Nord- und Osteuropa, zum Beispiel von Bergfinken, Rotdrosseln, Seidenschwänzen. Deren Zahlen waren im letzten Winter allerdings vergleichsweise gering. Mal sehen, wie es 2015 wird…

So funktioniert die Teilnahme

 

 

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NABU Grefrath freut sich über eine großzügige Finanzspritze der Sparkasse Krefeld

Mit der Spende kann die Ortsgruppe ihr umweltpädagogisches Angebot für die „NABU-Naturdetektive“ weiter ausbauen

Foto: Monika Sandrock

Foto: Monika Sandrock

Kurz vor Weihnachten freut sich der NABU Grefrath über eine großzügige Finanzspritze. Aus dem Ertrag des sogenannten PS-Sparens schüttet die Sparkasse Krefeld in diesem Jahr 250.000 Euro zur Förderung aus. Insgesamt 39 Vereine und Institutionen sind dabei bedacht worden, die sich ehrenamtlich und zum Wohl der Allgemeinheit engagieren. Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Dr. Birgit Roos und Landrat Peter Ottmann überreichten persönlich jetzt die Spenden.

Weiterlesen auf www.NABU-Grefrath.de/wir-über-uns/spenden/spende-der-sparkasse/ LOGO_NABU Grefrath

Homepage: www.NABU-Grefrath.de
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Heino Thier führt zu den “Geheimnisvollen Orten”

Foto: NABU Grefrath

Foto: NABU Grefrath

Oedter Bürger haben 2001 dem NABU zwei Waldflächen gestiftet und unterstützen mit dieser großzügigen Geste einen der Schwerpunkte der Natur- und Artenschutzarbeit vom  NABU.
Bei den Waldflächen handelt es sich um Feuchtwälder mit Riedbereichen, Hochstauden und Strauchschichtungen, die nach ökologischen Gesichtspunkten gestaltet und gepflegt werden.

Weiterlesen auf www.NABU-Grefrath.de/naturerlebnisräume-grefrath/oedter-niers-niederung/nabu-waeldchen/ LOGO_NABU Grefrath

Homepage: www.NABU-Grefrath.de
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Zauberhafter Herbst auf dem Naturschutzhof

Am Dienstag, auf der Fahrt zum Naturschutzhof sah ich schon ab Mülhausen eine wunderschöne Nebellandschaft, aus der knöcherne Kopfweiden erschienen, die Niers darin verschwand und Windräder plötzlich auftauchten. Schöne Erinnerungen an die Schafswiese, die im letzten Jahr im Frühnebel lag, waren schnell wieder da.  Aber je näher ich kam, umso mehr verschwand der Nebel und auch alle Hoffnungen.

Umso mehr war ich darüber begeistert, was mich auf dem Naturschutzhof erwartete. Eine Märchenwelt, wie mit Puderzucker überzogen, empfing mich… überall glitzerten und funkelten die Eiskristalle. Die Sonne ging langsam auf und tauchte alles in ein zauberhaftes Licht. Die Kälte des Morgens war irgendwie gar nicht mehr da und so machte ich in großer Eile noch einige Bilder, bevor die Arbeit begann :-)

Aber auch später entdeckte ich immer noch kleine Besonderheiten und blühende Pflanzen, die sich wie kleine “Farbkleckse” dem Winter entgegen stellen. Pilze und Moose, die dazu einladen, sie mal genauer zu betrachten, vereiste Teiche mit darin eingefrorenen Blättern und Stängeln.

Nach diesem tollen Morgen mit seiner kleinen Märchenwelt freue ich mich noch mehr auf den Winter mit seinem eigenen Zauber.

Viele Grüße

Claudia Kothen

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Die Natur hält fit

Trotz Lichtmangel in der dunklen Jahreszeit und Grippeviren gesund durch den Winter

Der Winter ist eine dunkle Jahreszeit. Morgens wird es spät hell und abends wird es früh dunkel. Wer arbeiten geht, geht morgens aus dem Haus wenn es dunkel ist und kommt bei Dunkelheit wieder zurück, ohne die Wintersonne großartig gesehen zu haben.

Manchen Menschen macht diese saisonelle Veränderung nichts aus. Doch wiederum andere werden melancholisch oder leiden sogar an einer Winterdepression.

Um dies zu entgehen sollten Sie sich jeden Tag Zeit zum entspannen gönnen, genügend schlafen oder etwas unternehmen was Ihnen Freude bereitet. Aber vor allem ist das wichtigste: regelmäßiges Rausgehen. Ein kleiner Spaziergang durch den Wald oder den Park macht einen schon gleich viel ausgeglichener und man fühlt sich wohler.

Insbesondere sind im Winter Abwehrkräfte gefragt, denn in dieser Jahreszeit sind wir Krankheitserregern besonders ausgesetzt.

Um Krankheiten vorzubeugen ist Erholung, Bewegung und Ernährung wichtig.

Zur Erholung gehört genügend Schlaf, Entspannung (z.B. durch autogenes Training) und nicht zu viel Stress.

Die Bewegung ist gut für den Körper, denn es aktiviert die Abwehrzellen im Blut. Trotz der kurzen Tage ist es wichtig spazieren zu gehen, zu joggen oder einfach nur eine kleine Runde um den Blog zu drehen.

Die Ernährung sollte ausgewogen sein. Der erhöhte Bedarf an Vitalstoffen im Winter kann durch frisches Obst und Gemüse gedeckt werden. Auch die Vitamine, Mineralien und andere Stoffe, die in Vollkorn- und Milchprodukten, Fleisch aber auch Pflanzenölen enthalten ist benötigt der Körper jetzt.

Gegen eine kleine Erkältung hat die Natur einiges zu bieten: Kamille und Salbei wirken desinfizierend und entzündungshemmend. Schleimstoffe von Isländisch Moos, Spitzwegerich, Malve und Eibisch unterstützen die Schleimhäute. Ätherische Öle aus Latschenkiefer und Pfefferminze lösen Sekrete. Efeuextrakte und Sonnentau wirken hustenlösend. Tees aus Linden- und Holunderblüten schweißtreibend.

Und zur Stärkung des Immunsystems hat sich Sonnenhut bewährt. Allerdings sollte sein Wirkstoff nur begrenzte Zeit eingenommen werden.

Aber trotz Lichtmangel und Wintergrippe: Gehen Sie in die Natur und genießen Sie die wunderbar sonnigen Wintertage!

Quelle: http://www.nabu.de/nabu/nh/jahrgang2008/heft4/10146.html

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Die Rückkehr der Großraubtiere Bär, Wolf und Luchs

Ein Vortrag von Hartmut Felgner in Kooperation mit dem NABU Krefeld /Viersen

Wolf am frühen Morgen auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord in der Lüneburger Heide. Foto: Jürgen Borris;

Wolf am frühen Morgen auf dem Truppenübungsplatz Munster Nord in der Lüneburger Heide.
Foto: Jürgen Borris

Seit dem Jahr 2000 gibt es wieder frei lebende Wölfe in Deutschland und die Möglichkeit einer weiteren Ausbreitung besteht von Tag zu Tag.Doch die Wanderung von Großraubtieren in Deutschland ist umstritten und die Berichterstattung in den Medien wird hierbei oft mehr emotional als sachlich geführt.
„Problem-Bär Bruno“ oder die Schicksale weiterer plötzlich auftauchender Wölfe und Luchse dokumentieren eindrucksvoll die hiermit verbundene Problematik.
Wie geht man mit den Ängsten in der Bevölkerung um?
Können die Rückkehrer in unsere Kulturlandschaft integriert werden?
Gehören Großraubtiere bald wieder zu den weit verbreiteten Arten in Deutschland?
Als erfahrener Fotograf, Jäger und Naturschützer gewährt uns der Referent Hartmut Felgner aus Göppingen Einblicke in die Lebenswelt und Ansprüche der angesprochenen Beutegreifer.
Hartmut Felgner ist ein ausgewiesener Kenner der Materie und u.a. beim Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg engagiert. Gleichzeitig ist er Wildtierbeauftragter der Kreisjägervereinigung Göppingen.

Der Vortrag findet statt am Montag dem 01.12.2014
um 19:00 Uhr im Krefelder Umweltzentrum / NABU, Talring 45,  Krefeld-Hüls Dauer ca. 90 Minuten.
Der Eintritt ist frei, der Referent freut sich über eine Spende.

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Großes Naturkino am Himmel über Grefrath – Kranichzug am Sonntag, den 9. November 2014

NABU Grefrath, Kraniche M. Roy-Sennert

Der NABU Deutschland meldet an diesem Tag, dass sich fast 200.000 Kraniche in Deutschland aufhalten. Auf ihrem Weg von ihren Brutgebieten in Skandinavien in die Winterquartiere überfliegen tausende Kraniche in zahlreichen Verbänden das Grefrather Gebiet.

Die Grefrather NABU-Fotografen Marita Roy-Sennert, Karl-Heinz Hengsten, Franz Miertz und Rolf Brandt haben das Naturereignis in vielen Bildern festgehalten.

Weiterlesen auf www.NABU-Grefrath.de/themen/artenschutz/Kranichzug LOGO_NABU Grefrath

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Habicht – Vogel des Jahres 2015

Habicht - Vogel des Jahres 2015, Foto: Peter Kuehn

Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Habicht (Accipter gentilis) zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt. Auf den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, folgt damit ein Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten immer noch der illegalen Verfolgung ausgesetzt ist, obwohl die Jagd auf den Habicht seit den 1970er Jahren verboten ist.

Weiterlesen auf www.NABU-Grefrath.de/themen/artenschutz/vogel-des-jahres/
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Im Oktober flattert, brummt und summt es am Efeu

Blühender Efeu, Bild: Rolf Brandt

Blühender Efeu, Bild: Rolf Brandt

Lag es am feucht-warmen Sommerwetter? In diesem Jahr blüht der Efeu jetzt noch Ende Oktober in einer noch nie beobachteten Üppigkeit. Die exponierte Lage, in voller Sonne an der Garagenwand und über der zugerankten Totholzmauer, lockt zur reichen Nektarernte Schmetterlinge, Schwebefliegen und Wespen in Scharen an, auch einzelne Hornissen sind dabei.

Weiterlesen auf www.NABU-Grefrath.de/themen/hecken-und-gehölze/efeu/
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