Naturtipps im Winter

Fotos: NABU/Hans Pollin/M. Delpho/Helge May/Helge May

Aufmerksame Nachtwanderer können mit ein wenig Glück Bellen und Heulen vernehmen, das von sich umgarnenden Füchsen stammt, denn im Januar ist Ranzzeit (Paarungszeit).

Im späten Winter kommen die Frischlinge (Junge der Wildschweine) zur Welt. In dieser Zeit sollte man sich von aufmerksamen Bachen fern halten, die so manchen Spaziergänger mit einem Angreifer verwechseln könnten.

Spurensuche ist im Schnee besonders erfolgreich und für Kinder spaßig: Nicht nur Hasenpfoten hinterlassen interessante Muster, sondern auch das Eichhörnchen, das auf der Suche nach seinen Wintervorräten so manchen Park durchquert.

Im Nadelwald ist der Boden übersät mit Fichtenzapfen, die den Tieren eine wichtige Nahrungsgrundlage bieten.

An offenen Gewässern sucht der Eisvogel nach Nahrung und bildet mit seinem bunten Federkleid einen Kontrast zur tristen Winterlandschaft.

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Die Natur als Vorbild für die Faszination Fliegen

Thorsten Beyer Geschäftsführer des LSV Luftsportverein Grenzland, ließ uns einsteigen in einen Rundflug durch das Vereinsleben der 200 Mitglieder. Rund 30 Besucher hatten sich im Vereinsheim am Grefrather Flugplatz eingefunden. Der Verein besteht seit 1953 und besitzt eine eigene Flotte von Segel- und Motorflugzeugen. Ähnlich wie bei Naturfreunden, gehört hier viel ehrenamtlicher Einsatz dazu um das Vereinsleben zu gestalten. weiterlesen……

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„Der Januar ist die beste Zeit, um ein Insektenhotel selbst zu bauen“

Um sich über die Vielfalt an Insekten im Frühjahr im Garten zu freuen, ist im Januar die beste Zeit ein Insektenhotel zu bauen. Es ist nicht besonders kompliziert, eine Behausung für die verschiedenen Arten von Wildbienen, Florfliegen und anderen Nutzinsekten zu bauen. Es muss kein riesiges Hotel sein. Auch kleine Brutplätze an der Südseite eines Hauses angebracht, sind eine große Hilfe. Ein Insektenhotel kann man zwar auch kaufen, aber ein Selbstbau macht besonders Kindern Spass. Das Erlebnis etwas für die Natur geschaffen zu haben, eröffnet einem einen besseren Bezug zu der Sache. 4 – 8 mm große Löcher in harzfreiem Hartholz sind ideal. Der Aufstellungsort sollte trocken und idealer weise nach Süden ausgerichtet sein, da Insekten Wärme lieben. Besonders die Mauerbienen kann man im April und Mai aus allernächster Nähe beobachten, wie sie Pollen für die Brut eintragen. Lehm benötigen sie um die einzelnen Zellen zu trennen. Die Wildbienen bestäuben Bäume, Sträucher und Blumen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zu einer erfolgreichen Obsternte. Für Holzwolle sollte auch ein Plätzchen freigehalten werden, denn Ohrwürmer verstecken sich tagsüber vor Fressfeinden, um nachts auf die Jagd nach Blattläusen zu gehen.

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NABU Kindergeburtstage im Schlosspark Neersen

Als ich vor 2 Jahren gefragt wurde, ob ich nicht Lust hätte Kindergeburtstage in Schlosspark Neersen in Zusammenarbeit mit der Eva-Lorenz-Umweltstation (ELU) und dem NABU anzubieten, war ich zunächst sehr skeptisch, ob es überhaupt ein Zielpublikum für solche Aktionen gibt, schließlich war die Nachfrage zu diesem Zeitpunkt nicht sehr groß. weiterlesen…..

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Der Jahresbericht des Naturschutzhofes 2012

Das Jahr 2012 war für den NABU Naturschutzhof ein sehr ereignisreiches und erfolgreiches Jahr.

Schon an dieser Stelle möchte ich mich bei Euch (Ihnen) für Euer (Ihr) vielfältiges Engagement auf dem Naturschutzhof ganz herzlich bedanken, ganz besonders weil die Umstände eher widrig als „rosig“ waren… Weiterlesen

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Stunde der Gartenvögel

Stunde der Gartenvoegel

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VORTRAG: Von Segelfliegern und Greifvögeln

Gerfalke Hellenthal, Bild: Jenny Hengsten

Gerfalke Hellenthal, Bild: Jenny Hengsten

 

Was verbindet Segelflieger mit Greifvögeln in luftiger Höhe?

Darüber berichtet Torsten Beyer, Geschäftsführer vom LSV Grenzland, im ersten Teil einer kleinen Vortragsreihe am 19. Januar, in dem er Einblick in die Wurzeln der Fliegerei und in einen reichen Schatz an Anekdoten über Vogelbegegnungen in luftiger Höhe gibt.

Zu der Vortragsreihe laden der LSV Grenzland als Veranstalter (www.lsv-grenzland.de) und die NABU-Gruppe Grefrath (www.nabu-grefrath.de) als Organisator

am Samstag, den 19.Januar 2013 um 14 Uhr

in das Vereinsheim des LSV Grenzland am Flugplatz Niershorst in Grefrath ein. Der Eintritt ist frei.

Im zweiten Teil der Vortragsreihe bringt Jürgen Schwirk von der Biologischen Station Krickenbecker Seen (www.bsks.de) in seiner Präsentation dem Publikum die heimischen Greifvogelarten in ihren Lebensräumen und auch die durchziehenden Arten näher.

Die Arbeit der Greifvogelhilfe Mönchengladbach (greifvogelhilfe-mg.de) stellt die Leiterin Sylvia Urbaniak in ihrem anschließenden Beitrag vor. Sie und ihr Team nehmen verletzte Greifvögel und Eulen auf, um diese gesund zu pflegen und anschließend wieder in die Freiheit zu entlassen. Die Greifvogelhilfe arbeitet seit 2009 ehrenamtlich. Finder brauchen deshalb nicht für die Pflege und tierärztliche Versorgung verletzter Wildvögel zu zahlen.

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Der NABU fragt: Welche Vögel überwintern in hiesigen Gärten?

Blaumeise NABU Frank Derer

Blaumeise NABU Frank Derer

 

Immer öfter überwintern klassische Zugvögel in hiesigen Breitengraden, anstatt im Herbst in wärmere Gefilde unterhalb des Äquators aufzubrechen. Aufmerksam beobachtet der NABU diese schleichende Veränderung. Bereits zum dritten Mal in Folge veranstaltet er dazu deutschlandweit die „Stunde der Wintervögel“. Vom 4. bis zum 6. Januar 2013 sind Naturfreunde aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Für Kinder gibt es einen eigenen Zählbogen. Im Mittelpunkt stehen dabei jene Vogelarten, die trotz Schnee und Kälte hier ausharren oder Deutschland als Wintergäste aus dem Norden besuchen.

Die Beobachtungen können per Post, Telefon (kostenlose Rufnummer am 5. und 6. Januar von 10 bis 18 Uhr: 0800-1157-115) oder einfach im Internet unter
Stunde der Wintervögel gemeldet werden. Auch der NABU Grefrath nimmt Daten entgegen. Einsendeschluss ist der 14. Januar.

Die über viele Jahre hinweg mit der gleichen Methode erfassten Beobachtungen aus dem ganzen Land sind für die Naturschützer ein einmaliger Datenschatz. Die Stunde der Wintervögel gibt Aufschluss über die Bestandsentwicklung der Gartenvögel. „Die schnell verfügbare Auswertung der Daten kann uns erste Alarmsignale über den Rückgang bestimmter Arten senden, so dass wir entsprechende Naturschutzmaßnahmen planen können“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Lars Lachmann. Langfristig können so auch Änderungen des Zugverhaltens von Vögeln dokumentiert werden. So wurden in den vergangenen Jahren verstärkt Zugvögel gezählt, die die hiesigen Breiten normalerweise im Winter verlassen, wie Mönchsgrasmücken, Hausrotschwänze oder Stare. Sie ersparen sich offenbar zunehmend den Zug in den Süden.

Mit bis zu 85 000 Teilnehmern und 2,6 Millionen gemeldeten Vögeln ist die „Stunde der Wintervögel“ die größte wissenschaftliche Mitmachaktion in Deutschland. Besondere Qualifikationen der Teilnehmer sind nicht erforderlich. Die Zählaktion liefert sowohl deutschlandweit als auch regional ein genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern. Je mehr Menschen mitmachen, desto genauer sind die Ergebnisse. Der NABU erstellt eine bundesweite Auswertung nach Vogelarten, Bestandszahlen und Beobachtungsorten. Ziel ist ein deutschlandweites und möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in den Städten und Gemeinden zu erhalten.

Bei der Mitmachaktion sind tolle Preise zu gewinnen. Als Hauptpreis winkt eine vogelkundliche Reise mit Birdingtours, weitere Preise sind Vogelfütterungspakete (im Wert von jeweils 100 Euro), Buch-Gutscheine und DVDs. Unter allen Online-Teilnehmern werden zusätzlich 200 Vogel-Klingeltöne von www.naturerings.de verlost.

Anlässlich der Stunde der Wintervögel ruft die Grefrather NABU-Gruppe außerdem alle dazu auf, für die Bildergalerie der Grefrather NABU-Seite Fotografien von Rotkehlchen, Grünfinken, Buntspechten & Co. zu senden. Die Adresse lautet: info@nabu-grefrath.de

Grefrath, 26. Dezember 2012

 

Mehr auf www.NABU-Grefrath.de/Stunde der Wintervögel 2013

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Video vom Grefrather NABU-Infostand beim Nierspektakel 2012

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(Klicken Sie ins Bild um das Video abzuspielen)

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Kräuter im Portrait: Holunder

 

…und plötzlich ist es Herbst geworden!

Das Laub beginnt, sich zu verfärben, Apfel- und Pflaumenbäume locken uns mit saftigen Früchten, und die Ernte ist eingefahren. Schauen wir uns bei einem herbstlichen Streifzug durch die Natur um, was sich noch zur Ernte anbieten und uns in Form eines Wintervorrates von Nutzen sein könnte.

Da gäbe es zum Beispiel:

Der (schwarze) Holunder

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