Vortragsreihe: Von Segelfliegern und Zugvögeln

Vortrag Luftsportverein Leiter NABU Grefrath Rolf Brandt (r.)_b

Der Luftsportverein Grenzland und der NABU Grefrath  informierten über das Verhältnis der zivilen Luftfahrt und der großen europäischen Vogelzüge.

Ein beeindruckendes Schauspiel am Himmel im vergangenen Herbst ist der Auslöser für diese Vortragsreihe gewesen. Am 9.November des vergangenen Jahres überflogen fast 20.000 Kraniche beim Weiterflug Richtung Eifel zum nächsten Rastplatz „Lac du Der-Chantecoq“ im Nordosten Frankreichs in zahlreichen Verbänden das Grefrather Gebiet. Die meisten Kranich-Formationen waren ab 12 Uhr von den Grefrathern am Himmel zu beobachten.

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Krötenzaun an der Mühlengasse in Oedt

Krötenzaun in Oedt, NABU Grefrath

NABU-Mitglieder haben Mitte März an der Mühlengasse in Oedt einen Amphibien-Schutzzaun aufgestellt. Ziel ist es, wandernde Kröten, Molche und Frösche von der stark befahrenen Straße fern zu halten.

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Von Segelfliegern und Zugvögeln – Was verbindet die Fliegerei mit den Zugvögeln in luftiger Höhe?

Der Luftsportverein Grenzland e.V. und der NABU Grefrath laden ein zum Vortrag:

LSV  + NABU
Darüber berichtet Heiko Meertz, 1. Vorsitzender des LSV Grenzland e.V., im ersten Teil einer kleinen Vortragsreihe am 21. März, in dem er Einblick in das Verhältnis der zivilen Luftfahrt und der großen europäischen und regionalen Vogelzüge gibt.

Zu der Vortragsreihe laden der LSV Grenzland als Veranstalter und der NABU Grefrath als Organisator

am Samstag, den 21. März 2015 um 15 Uhr

in das Vereinsheim des LSV Grenzland am Flugplatz Niershorst in Grefrath ein.

Der Eintritt ist frei.

Im zweiten Teil der Vortragsreihe bringt Jochen Schages von der Biologischen Station Wesel in seiner Präsentation dem Publikum die Grundzüge des Vogelzuges – Zugmuster – Techniken – europäische Zugwege an Beispielen der durchziehenden Arten näher.

Den regionalen Vogelzug, Rastplätze am Niederrhein, Techniken der Vogelzählung für Vogelmeldungen stellt Kevin Vuagniaux, Vogelkundler aus Nettetal, in dem letzten Beitrag vor.

Rückfragen bitte an Rolf Brandt,

Telefon 02158-6096 oder per E-Mail: rolf.brandt-nabu.grefrath@email.de

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Fledermausambulanz für Viersen und Umgebung

Bei Familie Menn dreht sich fast alles um die kleinen und großen Akrobaten der Lüfte.

In einem eigens hergerichteten Zimmer finden verletzte, junge oder geschwächte Fledermäuse die nötige Hilfe, Nahrung und ein Dach über den Füßen.

Frau Menns Spezialgebiet ist die Jungtieraufzucht.
Fledermausbabies kommen ähnlich wie menschliche Kinder nackt und hilflos zur Welt und sind vollkommen auf ihre Mutter angewiesen. Wird die Mutter verletzt oder findet nicht genug Nahrung, fallen die Jungtiere aus dem Unterschlupf oder liegen geschwächt am Boden wo sie im Besten Fall von aufmerksamen Menschen gefunden.  Ohne Hilfe könnten solche Fledermaus-Findlinge nicht überleben, am Boden liegend sind Hunde, Katzen, ja selbst Ameisen gefährlich.

 

Baby-Fledermaus

1Tag alte Fledermaus

Wichtig ist, dass die kleinen, zum Teil gerade mal gummibärchengroßen Jungtiere vor Unterkühlung geschützt werden. Dazu setzt man die Tiere am besten in einen kleinen Karton mit Luftlöchern und etwas locker geknülltem Küchenkrepp oder einem Papiertaschentuch. Da die Babies einer vierwöchigen intensiven Betreuung bedürfen, sollten die Finder sich auf die erste Hilfe Maßnahme beschränken und schnellstmöglich einen Ansprechpartner in der Nähe kontaktieren.

Ihr derzeitiger Gast ist ein großer Abendsegler Namens Loki. Manuela Menn erklärt dazu: “Bei uns bekommen die Schützlinge ihren Namen nach dem Ort, an dem sie gefunden wurden. Bei Loki war das Düsseldorf Lohausen.”
Das ca. 40 Gramm schwere Männchen kam Ende November mit einer Unterarmfraktur in die Ambulanz nach Viersen. Der Bruch war zunächst stark entzündet und musste medizinsch versorgt werden. Nach vierwöchiger Behandlung war das gröbste Überstanden und Loki versucht, Winterschlaf zu halten. Da jedoch auch die Sehnen zum Bewegen des Flügels in Mitleidenschaft gezogen wurden, muss sich erst noch zeigen, in wie weit Loki wieder völlig genesen kann.
Jede Mahlzeit quittiert Loki mit einem freudigen “Uiiii”, ehe er herzhaft und in rasender Geschwindigkeit ca. 40 Mehlwürmer verdrückt.

Menn_Loki

Fr. Menn mit Loki

Neben der Ambulanz führt Frau Menn auch Vorträge und Infoveranstaltungen durch. Vor allem an Schulen ist das Interesse an den kleinen Kobolden der Nacht sehr groß und die Kinder sind den Tieren gegenüber sehr aufgeschlossen.

Weitere Infos gibt’s unter Manuela Menn, Telefon 02162/36 000 51 oder
mobil 0176/ 96 065 344.

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Weidenflechten auf dem NABU Naturschutzhof

Wie jedes Jahr wurden im Winter auf dem Naturschutzhof die Weiden geschnitten. Aus dem Weidenschnittgut wurden verschiedene Weidenobjekte wie Weidentüten und Weidenkränze geflochten. Diese kann man sowohl ohne als auch mit wunderschöner Dekoration für einen angemessenen Preis erwerben. Einige Kränze sind mit Naturmaterialien dekoriert. Ein Teil ist österlich, der andere Teil ist mit selbstgefertigten Holzfiguren gestaltet.

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Auf dem Außengelände befinden sich zusätzlich in mühevoller Arbeit angefertigte Weidenmöbel, die man sich zu jeder Zeit angucken kann.

Allein deshalb lohnt sich ein Besuch auf dem NABU Naturschutzhof.

Unsere Öffnungszeiten sind Mo-Do von 8 – 16 Uhr
Fr von 8 – 14:30 Uhr
Sowie von Mai-Oktober
zusätzlich Sonntag von 11 – 17 Uhr

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Vogelbeobachtung aus anderer Perspektive

dohlenbesuch

Eine Begegnung der besonderen Art hatte Frau M. aus der Nähe von Anrath.
Eine neugierige Dohle wollte am vergangenen Samstag Frau M. gerne näher kennenlernen. Sie landete zunächst in sicherer Entfernung auf einem Zaun, um den Mensch in Augenschein zu  nehmen. Nach einiger Zeit traute sich das offensichtlich neugierige und völlig gesunde Tier auf die Schulter zu kommen, was Frau M. erstmal mit etwas Skepsis hinnahm… Der Mensch hat ja auch nur 2 Augen.
Doch das zutrauliche Tier blieb dann ganze 5 Stunden bei seinem Mensch-Erkundungs-Objekt und kam sogar auf Zuruf aus dem Flug wieder auf die Schulter.
Am Abend, nach getaner Forschung und gut versorgt, begab sich die Dohle dann wieder zu ihren Artgenossen. Fortsetzung folgt? Für Frau M. war es jedenfalls ein ganz tolles Erlebnis, daß Sie sobald nicht vergessen wird.

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Osterferienprogramm

Auch dieses Jahr bieten wir auf dem Naturschutzhof vom 30. März bis zum 10. April ein spannendes Osterferienprogramm für Groß und Klein an. Genaueres zu unserem Programm finden Sie hier. Wir freuen uns auf Sie.

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Eisvogel in der Oedter Niersniederung

Das Glück des NABU-Naturfotografen Franz Miertz

Eisvogel, NABU Grefrath, Foto: Franz Miertz

Eisvogel, NABU Grefrath, Foto: Franz Miertz

Ein Fotograf muss blitzschnell reagieren, wenn sich ein Eisvogel ungetarnt kurzzeitig auf einem Baum vor seiner Nase niederlässt. Franz Miertz ist es gelungen, drei Bilder sind ihm vom Vogel des Jahres 2009 geglückt.

Dass es Eisvogel-Reviere auf Grefrather Gebiet gibt, belegen die Eintragungen auf www.vogelmeldung.de. Vorkommen gibt es im Naturschutzgebiet „Grasheide und Mülhausener Benden“ sowie im Landschaftsschutzgebiet “Oedter Niersniederung

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Ergebnisse der Stunde der Wintervögel

Haussperling bundesweit auf Platz 1

Haussperling im Schnee

77.000 Vogelfreunde meldeten 2,08 Millionen Vögel bei der diesjährigen Stunde der Wintervögel.
Der Haussperling belegt auch nach der Auswertung der postalischen Einsendungen Platz 1.

 

Vogel-Top-10: Durchschnittszahl pro Garten und prozentuale Belegung der Gärten. In Klammern die Vorjahresplatzierung.
1. (1.) Haussperling 5,98 56
2. (2.) Kohlmeise 4,92 90
3. (4.) Feldsperling 3,98 40
4. (3.) Blaumeise 3,67 82
5. (5.) Amsel 3,61 92
6. (6.) Grünfink 1,94 41
7. (7.) Buchfink 1,79 53
8. (8.) Elster 1,44 55
9. (9.) Rabenkrähe 1,06 19
10. (10.) Rotkehlchen 0,99 67

Im Kreis Viersen und in Krefeld belegt die Kohlmeise Rang 1.
Ergebnisse Kreis Viersen
 / (294 Meldungen)
Ergebnisse Krefeld / (189 Meldungen)

 

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Fünfte bundesweite „Stunde der Wintervögel“

NABU und LBV rufen vom 9. bis 11. Januar zur Vogelzählung auf

Wer hat das Rotkehlchen gesehen?

Zum fünften Mal rufen NABU und LBV zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich dabei zusätzliche Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen.

Bei der letzten Aktion hatten trotz wenig winterlichen Wetters mehr als 76.000 Vogelfreunde an der Aktion teilgenommen. Insgesamt gingen Meldungen aus 53.000 Gärten und Parks mit zwei Millionen gezählten Vögeln ein. Gemessen an der Einwohnerzahl waren die Vogelfreunde in Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein am fleißigsten.

Viele Vogelarten wurden deutlich seltener beobachtet als im Vorwinter, im Durchschnitt wurden 38 Vögel je Garten notiert. Dabei eroberte der Haussperling trotz Verlusten den Spitzenrang von der Kohlmeise zurück, dahinter platzierte sich erneut die Blaumeise knapp vor dem Feldsperling, gefolgt von Amsel, Grünfink und Buchfink. Elster, Rabenkrähe und Rotkehlchen komplettierten die Top 10.
Insgesamt wurden 169 verschiedene Arten gemeldet, auf die zehn häufigsten entfielen aber rund 75 Prozent der Individuen. Genau auf diese häufigen und allgemein bekannten Vögel kommt es uns mit der Aktion besonders an. Wir wollen herausfinden, wie sich die Allerweltsvögel in unseren Gärten entwickeln.

Ergänzt wird die heimische Vogelwelt von Wintergästen aus Nord- und Osteuropa, zum Beispiel von Bergfinken, Rotdrosseln, Seidenschwänzen. Deren Zahlen waren im letzten Winter allerdings vergleichsweise gering. Mal sehen, wie es 2015 wird…

So funktioniert die Teilnahme

 

 

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