Buschwindröschenfläche im Hülser Bruch wird seit mehr als 20 Jahren durch die Ortsgruppe Krefeld gepflegt

Jedes Jahr im März/April verwandelt sich die Buschwindröschenfläche in ein grün-weißes Blütenmeer. Das an der Ecke Rohrammerdyk/Hölschendyk im Hülser Bruch gelegene städtische Areal wird seit über 20 Jahren von der NABU Ortsgruppe Krefeld gepflegt. Regelmäßig werden Brombeeren und Baumschößlinge entfernt, die die flächendeckende Ausbreitung der Buschwindröschen bedrängen würden. Um auf die Arbeit der NABU-Mitglieder hinzuweisen und Besucher vom Betreten der Fläche abzuhalten, wurde am 3. April 2017 ein Informationsschild aufgestellt:

Buschwindröschen-Fläche

Das heute „Buschwindröschenfläche“ genannte Areal entstand in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Zur Entwässerung des feuchten Gebiets im Hülser Bruch wurden mehrere parallel verlaufende Wälle angelegt. Auf diesen wurden Bäume angepflanzt, die zur Holzgewinnung regelmäßig gefällt und wieder nachgezogen wurden. Die Bäume entzogen dem Boden zusätzlich Wasser, so dass das Feuchtgebiet landwirtschaftlich genutzt werden konnte. Im Halbschatten dieser Bäume fanden die Buschwindröschen ideale Standortbedingungen vor, so dass sie sich dort seit Jahren vermehren und mittlerweile einen flächendeckenden, dichten Teppich bilden. Im Frühjahr, wenn auch die Bäume auszutreiben beginnen, öffnen sich die sternförmigen weißen, außen leicht rötlich-violetten Blüten der Buschwindröschen für circa drei Wochen.

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Buschwindröschenfläche

Foto: NABU/Michael Müller

Buschwindröschenfläche

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