Rettet die Nacht

Termin: Dienstag, 14.November 2017
Zeit: 11.00 Uhr
Ort: Rathaus Kempen

Die Ausstellung wird gezeigt von Dienstag 14. November bis Freitag den 24. November 2017

Besonders nach den schönen Erfahrungen an St. Martin mit seiner Vielfalt an leuchtenden Fackeln und dem grandiosen Abschlussfeuerwerk an der Kempener Burg klingt es absurd für eine Ausstellung „Rettet die Nacht“ zu werben. Künstliches Licht hilft schließlich vielen Mitmenschen die dunklen, nasskalten Wintertage zu überstehen, bis endlich Mitte Januar
die Nächte wieder spürbar kürzer werden.
Wie die vierzehntägige Ausstellung im Foyer des Kempener Rathauses belegt, gefährdet eine falsche Verwendung von Licht sowohl in der Menge als in der Qualität, die sogenannte Lichtverschmutzung (=Lichtsmog), Menschen und Tiere. Die Fledermausfreunde*innen – speziell in Kempen-St. Hubert – werden zunächst an ihre nächtlichen Freunde in Haus und Garten denken, nachdenklich sollten indes wir alle werden, weil. in „stark beleuchteten Wohngegenden ein erhöhtes Krebsrisiko besteht“. (DLF24 vom 05.11.2017)
Sachgerecht und verständlich werden in der Ausstellung die negativen Folgen dieser schädlichen Lichtnutzung aufgezeigt, aber anschließend auch praktikable Lösungen genannt: Wir Menschen und unsere Mitlebewesen sind diesem Lichtsmog nicht hilflos ausgeliefert, sondern können sehr wohl Abhilfe schaffen – „ohne im Dunkeln stehen zu müssen“.
Eine der seltenen Gelegenheiten, Umweltschutz = Schutz des Menschen und seiner Umwelt
kostenneutral und relativ einfach zu verwirklichen.
Diese Gemeinschaftsaktion des NABU Willich, Grefrath und Kempen-St. Hubert-Tönisberg wird hoffentlich Bürger*innen, Politiker und die ausführenden Stadtverwaltungen „erleuchten“ und damit für die notwendigen Konsequenzen bei der Umgestaltung der Straßen- und Hausbeleuchtung sorgen.

Peter Jeske, Sprecher Kempen, den 06.11.2017

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