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Tag der offenen Tür
am 26. Juni im Wildgehege Süchtelner Höhen.

Tag der offenen Tür
am 26. Juni im Wildgehege Süchtelner Höhen.

Das Wildgehege Süchtelner Höhen startet mit einem neuen Konzept. Bürgermeister Günter Thönnessen und MARS-Fabrikleiter Kai Könecke haben das Gehege seiner neuen Bestimmung übergeben. Es wurde ein Barfußpfad und ein Wildbienenhotel angelegt. Die Gestaltung des Wildbienenhotels bedarf noch einer fachlichen Beratung, die sich die Betreiber sicherlich noch einholen werden. Der Tierbestand hat sich verändert. Zu Streifengänsen und Kamerunschafen gesellen sich nun auch Greifvögel die Patrick Kelter mitgebracht hat. Er ist gelernter Tierpfleger und betreut seit Anfang des Jahres die Tiere im Wildgehege. Gefundene oder verletzte Vögel kann er nur begrenzt aufnehmen, da Gelder für den Volierenbau fehlen. Hierin besteht ein großer Mangel im Kreis Viersen, denn es werden immer wieder hilflose Tiere gefunden, die der Bürger gerne einer Auffangstation übergeben würde. Die Ortsgruppe Viersen des NABU Krefeld/Viersen beteiligte sich am Tag der offenen Tür am 26. Juni 2011 mit einem Bastelstand für Kinder und dem Saftverkauf aus biologischem Anbau.

„Wollen sie auch mal?“ … so startete Günter Wessels von der Ortsgruppe Viersen das Gespräch. „Dann nehmen sie sich schonmal eine Schürze damit Sie sich nicht dreckig machen“. Hat man die Mütter erst einmal zum Ton kneten gewonnen, sind die Kinder sowieso nicht mehr zu halten, denn sie sind mit großem Eifer dabei. Mit einem Faden schneidet Günter Wessels von einem Klumpen Ton ein Stückchen ab und gibt es der kleinen Ennisa, die sich schon freut, etwas aus diesem Material formen zu können. Mit ihren kleinen Händen formt sie eine Ente im Teich, die sie dann auch mit nach Hause nehmen darf. Felix rief „Ich möchte aber ein großes Stück Ton, denn ich möchte einen Pferdekopf kneten“. André begnügt sich mit einem Schmetterling und so entstehen Blumen, Schnecken, Wildschweine und viele andere kunstvoll geformte Tiere.

Alles wurde auf Pappunterlagen gefertigt, denn schließlich will jeder sein Kunstwerk später auch mit nach Hause nehmen. Kaum waren die Kinder fertig, kam schon der nächste Schwung begeisterter Knetkünstler, die sich Schürzen umbanden und ihrer künstlerischen Ader freien Lauf ließen. Der Saftverkauf verlief eher schleppend. Vermutlich lag es an der nicht all zu warmen Witterung.

Harry Abraham

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